Foto: Thomas Brenner

Den Großteil des Tages sind wir damit beschäftigt, den vielen Anforderungen an uns gerecht zu werden und den Alltag zu bewältigen. So bleibt oft keine Zeit für das, was für das Zurückdrängen von Stress wichtig ist: Einfach mal Innehalten!

Auch wenn „Pausen wie aus dem Lehrbuch“ nicht möglich sind, ist es wichtig den Akku wieder aufzuladen.
Bereits wenige bewusste Minuten können Sie unterstützen stressfrei und fit durch den Tag zu kommen. Folgende Tipps können helfen Ihren Alltag zu entschleunigen und der Stressroutine zu entfliehen:

Verschnaufpause im Alltag

 

Kurze Atementspannung:

Dreistufige Atmung

Stufe 1: Schlüsselbeinatmung

Legen Sie Ihre Hände auf den oberen Teil des Brustkorbes. Atmen Sie aus und achten Sie bei der Einatmung darauf, dass sich Ihr Brustkorb hebt. Atmen Sie anschließend vollständig wieder aus.

Stufe 2: Brustatmung

Legen Sie die Hände beiderseits des Brustbeines auf die unteren Rippen, so dass sich die Fingerspitzen berühren.
Atmen Sie tief ein. Beim Einatmen weiten sich die Rippen und die Fingerspitzen entfernen sich voneinander. Beim Ausatmen nähern sich die Finger wieder aneinander an.

Stufe 3: Bauchatmung

Legen Sie die Hände auf Höhe des Bauchnabels. Bei der Einatmung hebt sich die Bauchdecke spürbar. Das Zwerchfell senkt sich und der untere Lungenlappen füllt sich mit Luft.

Wiederholen Sie jede Stufe 5 – 10 Mal.

Stress ist nicht gleich Stress

Ein Leben ohne Stress und Anforderungen wäre monoton und langweilig. Anforderungen lassen uns wachsen, mit ihnen entwickeln wir uns.
Evolutionsbedingt bewirkt Stress, dass wir zu Hochformen auflaufen und für Flucht und Kampf bereit sind. Heutzutage haben wir allerdings für die Anspannungen in Job und Familie kein Ventil mehr, um die innere Aufladung wieder abzubauen. Somit kann sich der wohltuende Stress schnell ins Gegenteil umkehren. Die Anspannung wird zum Dauerzustand und die Anforderungen des modernen Lebens überschreiten unsere individuellen Bewältigungsmöglichkeiten. An diesem Punkt wird der Stress zu einem unangenehm empfunden Zustand, der häufig als bedrohlich und unausweichlich erlebt wird und körperliche sowie psychische Krankheitssymptome hervorrufen kann. Jeder erlebt Stress anders. Entscheidend für die Entstehung von negativem Stress ist dabei unsere subjektive Bewertung der Situation und unsere individuellen Stressbewältigungsstrategien.

Wie macht sich negativer Stress bemerkbar?

  • Unzufriedenheit
  • Gefühl der inneren Anspannung
  • Ermüdung und Lustlosigkeit
  • Sinkende Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Gereiztheit
  • Albträume und Schlafstörungen
  • Sozialer Rückzug

Bei längerfristig bestehendem Stress:

  • Bluthochdruck
  • Rückenschmerzen
  • Depression / Burnout
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Herzinfarkt, Schlaganfall

Haben Sie auch das Gefühl, dass Ihnen die Anforderungen des Alltags über den Kopf wachsen? Finden Sie mit Hilfe des E-Coaches „Stark und positiv“ zurück in Ihre Balance.

Weiter Informationen und Ideen zum Umgang finden Sie in diesem Vortrag:

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