Foto: Thomas Brenner

Allgemein

  • Das Plakat „Notfall“ liegt in allen Einrichtungen vor.
  • „Spreißel“ (Splitter) dürfen entfernt werden, wenn sie aus der Haut ragen.
  • Unter https://bildung.ukrlp.de/medien/informationsblaetter finden Sie viele weitere Informationsblätter der Unfallkasse.
  • Einmal im Jahr muss das Team über lokale Rettungsmittel informiert werden (Platz des Erste Hilfe-Kastens). Diese Info beinhaltet auch die Festlegung eines Raumes, in dem eine hilflose Person bis zum Eintreffen des Notarztes liegen kann z.B.: Turnraum, usw.)
  • Der sogenannte „Abreißblock“ zum eintragen und dokumentieren jeglicher Erste- Hilfe- Leistung (auch Pflaster und Kühlakkus) muss genutzt werden. Das abreißen und abheften in der Kinderakte ist damit möglich. Diese sind nach Archivierungsfristen in der Kita aufzubewahren.

Unfall

  • Bei einem Unfall des Personals muss diese/r direkt zum Durchgangsarzt. Auch bei Unfällen mit Kindern gilt die Regelung mit dem Durchgangsarzt oder zum Kinderarzt. Die Liste der aktuellen Durchgangsärzte in der Nähe der Kita ist im Internet zu finden. Sollte die Eltern ihr Kind abholen und zum Arzt begleiten, sind die Eltern darauf hinzuweisen, dass sie beim Arzt angeben, dass es sich hierbei um einen „Kindergartenunfall“ handelt.
  • In beiden Fällen ist entsprechende eine Unfallmeldung über KitaPlus vollständig auszufüllen und an unfall@evkitalu.de zu senden. Die weitere Meldung übernimmt das Trägerbüro.
  • Sollten die Eltern keinen PKW besitzen um ihr Kind zum Arzt zu fahren oder eine Fachkraft muss das Kind zum Arzt bringen gibt es die Möglichkeit einen Taxischein (siehe Regelung unter T- Taxischein)

Erste Hilfe Kurs

  • Vorschrift: Auffrischung ALLER Mitarbeiter*innen alle zwei Jahre über neun Unterrichtseinheiten.
  • Die Kostenzusage über die Unfallkasse übernimmt Frau Emberger vom Trägerbüro.
  • Die Kurse der Anbieter müssen über die BGW/ Unfallkasse finanzierbar sein.
  • Es sind pro Kita mindestens 10 % der Beschäftigten als betriebliche Ersthelfer zu benennen.

Erste Hilfe Kästen

  • Es ist verpflichtend, einen Erste Hilfe – Verbandskasten nach der DIN 13157 pro Etage vorzuhalten. Sinnvoll ist es auch, einen mobilen Erste Hilfe-Kasten zu verwenden. Da in der Kita vermehrt Wundschnellverband (Pflaster) (Bezug über ICOS) gebraucht wird, ist es sinnvoll, dieses zusätzlich separat zum Verbandskasten in Griffnähe zu haben. Es genügt ein einfaches Modell, welches der DIN 13157 entspricht. Die vom Träger ausgeteilten Etiketten sollen an der Öffnungskante des Kastens angebracht werden. Dieses „Siegel“ zeigt die Unversehrtheit des Materials an. Hierauf wird das Verfallsdatum des zuerst ablaufenden Produktes vermerkt. Nach Ablauf des Datums sind die sterilen Produkte auszutauschen oder der komplette Verbandskasten zu ersetzen, je nach Preis. Wenn der Erste Hilfe – Kasten für die Küchenkräfte nicht gut zugänglich ist, dann ist ein zusätzlicher Kasten dieser DIN-Norm in der Küche zu deponieren. Sollte er montiert sein, ist er ersichtlich. Wenn er in einer Schublade untergebracht ist, ist diese entsprechend mit einem Kreuz zu kennzeichnen, damit er sofort auffindbar ist.
  • Eine regelmäßige und monatliche Prüfung der Verbandskästen durch die Sicherheitsbeauftragten ist unerlässlich.
  • NEU: Erste Hilfe- Kästen MUSS mit Gesichtsmaske und Feuchttücher für unverletzte Haut zu ergänzen.
  • Ergänzt werden KANN außerdem: weitere Pflaster, Knickkühlbeutel, Octenisept- Spray, Zeckenkarte, weitere Einmalhandschuhe, Zahnbox)

Ausflüge

  • Bei Ausflügen oder Aktionen außerhalb der Kita ist eine entsprechende Erste Hilfe-Tasche nach DIN-Norm 13160 mitzuführen. Es muss unbedingt darauf geachtet werden beim Verlassen der Kita eine einwandfreie und vollständige Erste Hilfe-Tasche mitzunehmen. Die Handys der Kita werden in der Ersten Hilfe Tasche aufbewahrt. Hierbei ist darauf zu achten, dass sie stets aufgeladen und funktionsbereit sind.
  • Wichtige Notfall-Telefonnummern, wie z.B. die der Giftnotrufzentrale (erhältlich bei der zuständigen Unfallkasse oder bei der BG) müssen allen Mitarbeitern zugänglich und bekannt sein. Am besten hängt diese in der Nähe des Telefons.
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