„Gesund im Verbund“ – Groß angelegte Bedarfserhebung unter den Mitarbeitenden bis Jahresende

Eine groß angelegte Befragung seiner Mitarbeitenden unternimmt der Verbund Protestantischer Kindertageseinrichtungen im Protestantischen Kirchenbezirk Ludwigshafen. Das Ziel: ein ganzheitliches, betriebliches Gesundheitsmanagement für die Kitas. Das Projekt unter dem Titel „Gesund im Verbund“ setzt der protestantische Kita-Träger gemeinsam mit der Krankenkasse BKK Pfalz um.                                                                               

„Ein gutes Team leistet gute Arbeit“: So lautet der Leitsatz im Verbund Protestantischer Kita in Ludwigshafen. „Für einen guten Arbeitgeber ist es wichtig, dass sich die Mitarbeitenden wohlfühlen, gerne arbeiten und gesund bleiben“, bekräftigt Pfarrer Frank Wolf, der die theologische Gesamtleitung im Verbund innehat.

Das betriebliche Gesundheitsmanagement umfasst nicht nur die geltenden Regeln zum Arbeitsschutz. Darüber hinaus soll es die Gesundheit der Beschäftigten stärken und fördern, indem es um präventive Maßnahmen erweitert wird. Fachliche Unterstützung erhält der Verbund in den nächsten drei Jahren durch die BKK Pfalz mit Sitz in Ludwigshafen.

Wo kann sich etwas verbessern? Wer weiß das besser, als die Beschäftigten selbst? Deshalb läuft in jeder protestantischen Kita in Ludwigshafen bis zum Jahresende eine Befragung aller Mitarbeitenden. Denn ein wirksames betriebliches Gesundheitsmanagement nimmt die individuellen Bedürfnisse ernst und baut darauf auf. „Wir wollen ganz genau sehen, was wir ändern können“, erläutert Frank Wolf. Die Erhebungen sind anonym, die Mitteilungen laufen in jeder Kita bei Bedarfsbotschafter*innen zusammen.

Befragt werden alle: von Azubis bis zu pädagogischen Fachkräften, von Küchen- und Reinigungskräften bis zu Kita-Leitungen. Anschließend suchen die Beschäftigten jeder Kita nach Lösungen, die sie in der eigenen Einrichtung umsetzen können. Punkte, die den Verbund betreffen, werden von der Gesamtleitung betrachtet. Alle Fäden laufen bei einer Steuerungsgruppe zusammen.

„Die bloße Einführung von kurzfristigen Einzelmaßnahmen wie Rückenschule oder Yoga ist nicht nachhaltig und zielführend“, erläutert Anne Schlesinger, Referentin für Gesundheitsförderung der BKK Pfalz. Nach der Analyse des individuellen Bedarfs in den Kitas werden konkrete Maßnahmen geplant, die im kommenden Jahr umgesetzt werden.

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